Funktionsweise der Wetterstation

Moderne Wetterstationen für Haus und Garten bestehen in der Regel aus einer Basisstation und einem Sensor für den Außenbereich. Mit diesen beiden Gerätebauteilen wird die Temperatur mittels Funkthermometer im Innen- und Außenbereich gemessen. Eine gute Wetterstation verfügen zudem über ein integriertes Barometer zur Messung des Luftdrucks sowie über ein Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Da einige Modelle über eine Alarmfunktion bezüglich Schimmelbefall verfügen, sind diese Bestandteile natürlich besonders wichtig. Grundsätzlich muss sich der Außensensor immer in Funkreichweite zur Basisstation befinden. Der Außensensor übermittelt dank der Funkübertragung alle relevanten Wetterdaten wie Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit an das Hauptgerät im Gebäudeinnern. Die gesammelten Wetterdaten können nun bequem an der Innenraumstation abgelesen werden. Häufig bieten moderne, komfortable Wetterstationen die Möglichkeit, die Daten an den PC oder ein Smartphone zu übertragen. Wenn die Wetterstationsatellitenunterstützte Daten liefern kann, so lässt sich sogar eine genaue Wetterprognose erstellen.

 

Vorzüge einer hochwertigen Wetterstation

 

  • liefert aktuelle Informationen über Innen- und Außentemperatur
  • besitzen eine integrierte Vorhersagefunktion
  • meist ist eine Luftdruckanzeige integriert
  • es werden Daten zur Luftfeuchtigkeit gesammelt
  • die Handhabung ist sehr einfach
  • eignet sich für Haus und Garten
  • integrierte Funkuhr mit Uhrzeit und Datumsanzeige

 

 

Vergleich von günstigen Wetterstationen

Wetterstation TestIn den meisten Fällen reichen preisgünstige Wetterstationen für den privaten Einsatz völlig aus. Mit einem preiswerten Modell kommen allerdings nur Leute aus, die keine meteorologischen Auswertungen vornehmen möchten. Eine günstige Wetterstation verfügt standardmäßig über ein Funkthermometer, ein Barometer und ein Hygrometer. Speziellere Funktionen wie einen Wind- oder Regenmesser bieten in der Regel nur die teueren Modelle. Einige Modelle geben zudem Informationen zu eventuellen Wettertrends, wobei die Vorhersagen allerdings nicht mit einem Wetterbericht vergleichbar sind. Die Vorhersage der hausinternen Wetterstation liefert lediglich eine Prognose für den nächsten Tag, da hier eine relativ einfache Betrachtung des Luftdrucks zugrunde gelegt wird. Wenn ein hoher Luftdruck auf schönes Wetter hindeutet und ein schnell abfallender auf einen Wetterumschwung, so ist die Zuverlässigkeit entsprechend gering.

 

Betrachtung von satellitengestützten Funkwetterstationen

Wetterstationen im oberen Preissegment haben teilweise eine Satellitenunterstützung. Diese Modelle messen sämtliche Daten, die auch die preisgünstigeren Funkstationen messen. Allerdings sammeln satellitengestützte Wetterstationen auch meteorologische Daten von Wettersatelliten. In der Regel muss hier nur der exakte Standort der Basisstation eingestellt werden, um nach kurzer Zeit bereits aktuelle Daten zur Wetterlage der entsprechenden Region zu erhalten. Unter anderem werden Niederschlagsmengen, Windstärken und anderes übermittelt. Bereits einige Tage im Voraus können sämtliche Wetterdaten auf einem farbigen Display prognostiziert werden. Die Prognosen von digitalen Funkwetterstationen mit Satellitenunterstützung sind sehr viel genauer als bei anderen Modellen, die auf einen solchen Fernservice verzichten.

 

Vorteile von satellitengestützten Wetterstationen

  • genauere Wettervorhersagen, die von Meteorologen erstellt werden
  • detaillierte Prognosen für mehrere Tage
  • zusätzliche Informationen zu zum Beispiel Windgeschwindigkeiten und Niederschlagsmengen

 

Wetterstationen und PC

Digitale Wetterstationen lassen sich häufig in Verbindung mit dem Computer nutzen, was für Freunde der Meteorologie von Vorteil ist. So können meteorologische Daten schnell und unkompliziert ausgewertet und mit anderen Hobby-Meteorologen geteilt und besprochen werden. Über einen längeren Zeitraum werden sämtliche Wetterinformationen gespeichert und können am Computer mittels Klimadiagrammen und Statistiken erstellt werden. Entsprechend können Wetterprognosen und Klimaveränderungen erstellt bzw. dokumentiert werden. Die Funkwetterstationen sind im Vergleich allerdings deutlich hochpreisiger als einfache Modelle.

 

Wetterstationen und iPhone oder Android

Noch moderner sind Profi-Wetterstationen, die speziell fürs Handy konzipiert wurden. Mittels WLAN oder WIFI wird eine Verbindung zu iPhone & Co. hergestellt. Der bekannteste Hersteller für solche WLAN-Wetterstationen ist Netatmo. Diese Designer-Wetterstationen sind allein schon optisch nicht mit anderen Konkurrenzprodukten vergleichbar. Der Hersteller verzichtet komplett auf das übliche monochrome oder farbige Display, sondern liefert eine spezielle App für Smartphones mit. Alle aufgezeichneten Wetterdaten können mittels dieser App diret auf dem Smartphone angezeigt werden. Vorteilhaft für Nutzer, die jederzeit wissen möchten, wie das Wetter zu Hause aussieht, auch wenn sie selbst nicht vor Ort sind. Zudem liefert diese Wetterstation eine recht aussagekräftige Wetterprognose.

 

Kaufberatung - Ein Vergleich zeigt was benötigt wird

Wetterstation TestIm Test standen viele moderne Geräte auf dem Prüfstand. Die Entscheidung für ein Modell sollte mit einem Blick auf die Vergleichs-Kriterien leicht gefällt werden können. Viele Geräte besitzen Zusatzfunktionen, auf die nicht jeder Anwender Wert legt und die das Gerät in ein höheres Preissegment katapultieren. Ob hochpreisig oder preisgünstig - der Vergleich zeigt, was die Wetterstationen wirklich leisten. Möchtest du einen Wetterstation Test auf Youtube anschauen: Hier Klicken

 

Welche Funktionen benötigen Sie wirklich?

Wer sich eine digitale Wetterstation zulegen möchte, sollte sich überlegen, welche Daten angezeigt werden sollten. Preisgünstige Wetterstationen liefern meist nur Daten zu Temperaturen im Außen- und Innenbereich. Darüber hinaus können auch aktuelle Luftdruck- und Luftfeuchtigkeitswerte ermittelt werden. Gute Wetterstationen geben in der Regel immer das aktuelle Datum und die Uhrzeit an. Komplexere Vorhersagen machen allerdings nur Stationen, die über eine Satellitenunterstützung verfügen. Bei diesen Geräten werden meteorologische Daten, die von Experten aufgearbeitet wurden, via Funknetz an die Wetterstation geschickt. Hobby-Meteorologen greifen am besten zu einem Gerät mit Regen- und Windmesser. Bei diesen Geräten können über einen längeren Zeitraum meteorologische Informationen gesammelt und ausgewertet werden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass alle Messinstrumente möglichst separat installiert werden können. Insbesondere Windmesser benötigen für eine ideale Funktionsweise einen speziellen Standort. Hier empfiehlt sich eine Installation auf dem Dach, um eventuell auftretende Bodenwinde als Ursache für verfälschte Messergebnisse auszuschließen.

 

Art des Displays - ein wichtiges Kaufkriterium

In der Regel sind alle Funkwetterstationen mit einem Display ausgestattet, mit dem ein bequemes Ablesen der Daten ermöglicht wird. Manche Geräte verfügen dabei über monochrome Displays, andere über farbige LCD-Displays. Häufig werden in preisgünstigen Geräten lediglich kleine Anzeige-Bildschirme verbaut. Bei der Anzeige aller verschiedenen Wetterdaten werden diese Bildschirme schnell unübersichtlich. Bei der Auswahl sollte daher darauf geachtet werden, dass der Bildschirm bzw. das Display eine ausreichende Größe besitzt, um die Daten übersichtlich anzeigen zu können. Wetterstationen mit Farbdisplay setzen zudem optische Akzente.
Reichweite des Funkempfängers

Die Basisstation der Wetterstation kommuniziert mit dem Außensensor über Funk. Wie weit der Sensor von der Station entfernt angebracht werden kann, ist in den Produktbeschreibungen der einzelnen Geräte angegeben. Die meisten Modelle werden mit Funkreichweiten von 60 bis 100 Metern angesetzt. Allerdings zeigt die Praxis, dass es meist zu einer geringeren Reichweite kommt, da Störquellen wie Stahlbetonwände eingerechnet werden müssen. Vor dem Kaufen eines Geräts sollte daher eine entsprechende Installationsplanung erfolgt sein.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis - was kostet eine hochwertige Wetterstation?

Die Preise bei aktuellen Wetterstationsmodellen können erheblich variieren. In allen Preisklassen finden sich natürlich hochwertige Modelle, die den persönlichen Ansprüchen des Anwenders durchaus entsprechen. In aller Regel richtet sich das Preissegment, in dem sich eine Wetterstation bewegt, nach dem Funktionsumfang. Käufer sollten sich daher vorab darüber klar sein, was die neue Wetterstation alles können muss und welche Daten abgerufen werden können sollten. Wer im Haus keinerlei Feuchtigkeitsprobleme hat, der kann beispielsweise auf eine Funktion zur Schimmelwarnung gut verzichten. Grundsätzlich können Geräte des unteren Preissegmentes von 30 bis 40 Euro die Mindestanforderungen an eine Wetterstation gut erfüllen, wer allerdings mehr Funktionen wünscht, der muss ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Allerdings sollte hierbei natürlich auch die Langlebigkeit ein wichtiges Kriterium sein, denn die preisgünstigeren Modelle sind häufig weniger robust.

 

Standort der Basisstation richtig wählen

Moderne Wetterstationen sind nicht nur rein funktional, sondern verfügen meist auch über ein dekoratives, optisch ansprechendes Design. Trotzdem sollte bei der Positionierung der Basisstation im Hausinnern einiges beachtet werden. Die Funkreichweite, die der Hersteller angibt, ist dabei genauso wichtig wie die Sichtreichweite zum Außensensor. Denn alles, was die Sicht auf den Außensensor von der Basisstation aus verstellt, könnte einen Störfaktor bei der Übermittlung darstellen. Meist funktionieren die Wetterstationen mit Batteriebetrieb, so dass die Aufstellung unabhängig von der Steckdose erfolgen kann. Einige Wetterstationen verfügen allerdings auch über ein Netzteil, so dass sich eine Steckdose in der Nähe befinden muss und zudem die Sensorreichweite gewahrt bleiben muss. Metallische Gegenstände oder Strahlungsquellen sollten sich auf keinen Fall in der Nähe der Basisstation befinden.

 

Was sagt die Stiftung Warentest, gibt es einen Wetterstation Test?

Nein, aktuell (Stand 01/2017) gibt es bei der Stiftung Warentest noch keinen Wetterstation Test.

 

Außensensor - Befestigung und Standort

Möglichst sollte zwischen Basisstation und Außensensor Sichtkontakt gehalten werden. Viele Außensensoren lassen sich mit entsprechenden Halterungen oder Masten, an denen das Gerät mit Schrauben befestigt wird, installieren. Der Außensensor kann auch mittels eines dezenten Kabelbinders an einem Balkongitter angebracht werden. Da Außensensoren Wind und Wetter ausgesetzt werden, ist es sinnvoll einen regengeschützten Platz für die Installation auszuwählen. In der Regel soll stets die Temperatur im Schatten gemessen werden, so dass es ratsam ist, einen sonnengeschützten Platz für den Außensensor zu finden. Dann erhält man immer korrekte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte. Zudem verlängert sich die Lebensdauer des Außensensors, da die Witterungseinflüsse nicht für Schäden sorgen können.

 

Tipp: Ein Wetterstation Test hilft weiter

Zusammenfassend kann man sagen sagen das ein Wetterstation Test von dem es im Netz eine Vielzahl zu finden gibt oftmals hilfreich bei der Kaufentscheidung sein kann. Denn so ein Wetterstation Test gibt dir schnell die Möglichkeit die Unterschiedlichen Wetterstationen miteinander zu vergleichen um dich so über verschiedenen Details zu informieren um letztlich die richtige Kaufentscheidung treffen zu können.